Michael Heck

Geboren wurde ich 1963 in Niederkail. Wegen gesundheitlicher Probleme folgte das abrupte Ende meiner beruflichen Tätigkeit als Maurer. Doch durch die Unterstützung meiner Frau, meiner Familie und meiner Freunde konnte ich wieder neuen Mut fassen. Ab diesem Zeitpunkt sollte das Malen ein Lichtblick für mich werden.

Nach einem Jahr, das durch Klinikaufenthalte und unzählige Arztbesuche geprägt war, passierte etwas sehr Schönes. Ich lernte meinen jetzigen Lehrmeister Rolf Hölter kennen. Zusammen mit seiner Frau Uschi betreibt der Kunstmaler ein Atelier und eine Malschule in Annenberg.

Vom ersten Zusammentreffen an war ich beeindruckt von seinem Können und der selbstlosen Art meines Mallehrers. In der Vergangenheit hatte ich mich nie an Ölfarben herangewagt. Das änderte sich aber nach der ersten Malstunde. Die Erfahrungen, die ich bis dorthin gesammelt hatte, waren rein autodidaktisch. Beginnend in der Jugend mit Bleistiftzeichnungen, später mussten Autos und Zimmerwände für mein kreatives Ausleben herhalten. Auch das Bemalen von T-Shirts fand in meinem Freundeskreis großen Anklang. Nach einer langen Pause begann ich 2000 mit wasserlöslichen Aquarellstiften, Acryl und Spachteltechniken.

Aber alle diese Maltechniken sind heute für mich kein Vergleich zur Malerei mit Ölfarben. Vor allem durch das von Herrn Hölter erlangte Wissen, habe ich in nur einem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Noch nie hat mich das Malen so in seinen Bann gezogen und ich werde meinen Traum leben. Die Kunst wird meine 2. Lebenshälfte bestimmen.

Rolf + Uschi Hölter, die ich meine Freunde nennen darf, werden mich natürlich weiterhin begleiten, denn so lange ich immer noch Herzklopfen bekomme, ehe ich den beiden meine neu gemalten Bilder zeigen kann, ist der wöchentliche Besuch der Malschule für mich selbstverständlich.

Das Lernen wird nicht aufhören und ich freue mich auf immer wieder neue Herausforderungen.